Fototasche

Ich möchte Dir hier einen kleinen Einblick in meine Fototasche geben, damit Du auch meine technische fotografische Entwicklung sehen kannst. Zusätzlich interessiert viele Einsteiger, mit welchen Kameras Fotografen unterwegs sind, damit sie eine Orientierung haben. Insgesamt möchte ich aber gerne nochmal betonen, dass das Equipment – gerade am Anfang – eher zweitrangig ist. Für Deinen Anwendungszweck hast Du vielleicht ganz andere Anforderungen an eine Kamera oder an Objektive wie ich. Mein Tipp: Lerne mit einer einfachen Kamera und finde nach einer Zeit heraus, was Du wirklich für eine Kamera und Zubehör brauchst.

 

The Nikon Years

Ich habe mit 19 Jahren das Fotografieren angefangen. Von da an bis 2016 habe ich ausschließlich mit Nikon DSLRs fotografiert. Von meinem gesparten Geld habe ich mir damals eine Nikon F-301 gekauft. Diese Nikon war natürlich noch eine Analog-Kamera, hatte bereits einen eingebauten Motor zum Filmtransport und noch keinen Autofokus (der kam erst mit der F-501). Ein paar Jahre später kaufte ich mit die Nikon F50, die bei mir aber relativ schnell an Reiz verlor und damit ist die Fotografie bei mir ein wenig eingeschlafen.

Irgendwann hatte mich aber wieder die Lust gepackt und ich habe mir erstmals eine digitale Spiegelreflexkamera zugelegt. Das war im Jahr 2005 die Nikon D50, die ein paar Jahre später von der Nikon D90 und noch später durch die D7000 (*) abgelöst worden ist. Da ist ich immer mehr Landschaften und Stadtpanoramen fotografiert hatte und mir die Weitwinkel-Brennweiten durch den Crop-Faktor des APS-C-Sensors nicht mehr reichen, wollte ich gerne auf eine Vollformat-Kamera setzen. Zusätzlich fehlten mir immer entscheidende Bedienelemente an der Kamera. Somit holte ich mir die Nikon D800 (*) ins Haus, eine damals als Diva betitelte 36 Megapixel Kamera. Für mich persönlich war es seinerzeit die beste Kamera für einen Landschaftsfotografen.

Das Objektiv, das ich fast immer an der Nikon D800 genutzt hatte, war das Nikon AF-S 14-24mm 1:2,8G ED (*). Dieses Objektiv war und ist eine Traumlinse. An der D800 extrem gute Abbildungsleitstung für ein Ultraweitwinkel und dabei noch sehr lichtstark. Zusätzlich hatte ich noch das Nikon AF-S 28mm 1:1,8G (*), das Nikon AF-S 50 mm 1:1,8G (*) und das Nikon AF-S 85 mm 1:1,8G (*), die ich aber eher selten genutzt habe. Nicht weil sie schlecht waren, ich brauchte diese Brennweiten einfach nicht ;-).

 

Der Systemwechsel

Auch wenn ich die Nikon D800 geliebt habe, es kam der Zeitpunkt, an dem das Gewicht und die Größe der Taschen/Rücksäcke mich irgendwie genervt haben. Ich habe bereits länger auf die Sony Alpha 7-Serie geschaut, da ich beim Vollformat bleiben wollte, aber gleichzeitig einen kleineren Body. Nach einigen Tests im Fotogeschäft habe ich mich für die Sony Alpha 7 II (*) entschieden. Ich hatte auch starkes Interesse an der A7R Mk. II, diese war mir zu diesem Zeitpunkt aber einfach noch zu teuer. An der Sony Kamera nutze ich momentan nur zwei Objektive. Mein heutiges Lieblingsobjektiv Zeiss Batis 2.0/25mm (*) und das Sony SEL55F18Z (55mm, f/1.8) (*). 

Für mich hat sich der Systemwechsel total gelohnt. Ich bin mit weiterem Gepäck unterwegs, die Bildqualität des Sony-Zeiss Bastis-Gespanns ist sehr gut und überrascht mich immer wieder. Momentan überlege ich mir noch das Zeiss Batis 2.8/18mm (*) zu holen, da ich in einigen Situationen schon mal etwas mehr Weitwinkel gebrauchen könnte. Eher selten, aber manchmal könnte es helfen…

 

Zubehör

Natürlich gibt es, außer Kamera und Objektive, auch andere Dinge in meiner Fototasche. Wichtig für meine Aufnahmen sind meistens Stative. Mein Haupt-Stativ ist das Manfrotto 055XPROB, was mit seiner max. Höhe von 178 cm meinen Rücken mein Fotografieren schont. Auf diesem Stativ nutze den Kugelkopf  Sirui K-20X (*). Zusätzlich habe ich noch das Reisestativ Sirui T-025X (*) mit dem Sirui G-10X (*) Kugelkopf, was mich auf Reisen begleitet, wenn das große Stativ zu sperrig und schwer ist.

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